Snooker ist ja meine Lieblingssportart. Jedenfalls ziemlich gleich mit Radsport. Dieses Schach auf Rädern, na gut mit Bällen, hat irgendwie was für sich. Man kann die Züge sehr gut nachvollziehen. Obwohl man sie natürlich selber nie so hinkriegen würde.
Leider wird diese Sportart des öfteren von Wettskandalen überzogen. Man kann eigentlich nicht nachprüfen, ob der eine oder andere Ball aus Ungeschick oder mit Absicht nur knapp neben das Loch gesetzt wurde.
Das öfftnet natürlich Spielraum für die Wettmafia. Insbesondere in China wird sehr hoch auf die Spiele gesetzt,.Viele Spieler tragen auch während des Matches Werbesticker der Branche auf ihren Hemden. Manche Unternehmen sponsern auch direkt den Veranstalter.
Da wundert es nicht. dass sich manche Spieler verleiten lassen, dass schnelle Geld zu machen. In anderen Sportarten passiert das ja auch. Zur Zeit sind fünf chinesische Spieler im Gespräch. Der bekannteste ist wohl Yan Bingtao. Dieser und die anderen wurden von der Schooket Organisation erst mal vom Spielfeld geholt.
Aber nicht nur Asiaten sind von diesen Skandalen betroffen. Selbst der prominente Spieler John Higgins, immerhin dreimaliger Exweltmeister, war 2010 in einen solchen Skandal verwickelt und durfte eine Zeit lang nicht spielen.
Wetten können auf verschiedene Weise manipuliert werden. Es kann auf Sieg oder auf Zwischenstände gewettet werden. Dazu muss der Spieler nicht einmal eine Partie verlieren. Es kann aber auch auf Frameendstände gesetzt werden. Vier zu drei für den Sieger. Oder vier zu null. Je renomierter der Favorit, um so höher sind die Quoten für den Underdog.
Zwar gibt es bei den Wettgesellschaften ein Frühwarnsystem für Unregelmäßigkeiten. Aber es gibt auch die Toillettenpause. Man sagt, die sei lang genug um eine Wette zu manipulieren und kurz genug um das Frühwarnsystem auszuschalten.

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